Aktivitäten
Instandsetzungsarbeiten auch im Jahr 2026
Auch in diesem Jahr wird wieder auf der Falkenburg gearbeitet. Im Fokus steht zum einen die Sicherung des Hangs unterhalb des Bergfrieds. Hier musste aufgrund von Auswaschungen dringend etwas getan werden. Um die Verkehrssicherheit für die Besucherinnen und Besucher zu sichern - der Aufgang zur Burg verläuft direkt an dem Hang - wurde ein kleiner Damm aus vorhandenem Material aufgeschichtet, um Abgänge von Material abzubremsen.
Weiterhin mussten auf den Mauerkronen einige Steine ersetzt werden. Durch die Witterung, aber auch durch mutwillige Zerstörung und Begehung der Mauern (was verboten ist!), haben sich einige Steine gelöst und sind abgefallen.
In mühevoller Kleinarbeit haben unsere Kollegen Anja und Uli Klöpper die Arbeiten durchgeführt: Zunächst wurden die passenden Steine gesucht und nummeriert. Dann wurden sie von der Burg zu Klöppers gebracht und dort auf die passenden Maße zugeschnitten. Nach der Rücklieferung auf die Burg wurde jeder Stein an die für ihn bestimmte Stelle gesetzt.
Wir danken Anja und Uli Klöpper für ihren tollen und arbeitsintensiven Einsatz. Vielen Dank!
Hinweis: ein Teil der Fotos wird in der Übersicht nicht angezeigt: Bitte klicken sie auf die schwarzen Flächen, dann werden die Fotos sichtbar!
Jörn Saak, 14.06.2026
Fotos: Uli Klöpper und Jörn Saak
Die Falkenburg besucht die Burg Horn
Am 27.05.2026 fand die jährliche Jahreshauptversammlung des Falkenburg-Vereins statt. Als besonderes Highlight für die Teilnehmenden bot unser stellvertretende Vereinsvorsitzende, der Historiker Frank Huismann eine Stadtführung in Horn an, mit Fokus auf die mittelalterliche Stadtbefestigung. Besichtigt wurde hierbei unter anderem der Eulenturm sowie das neu konzipierte Museum in der Burg Horn.
Vielen Dank an Frank Huismann für die interessante Führung und an den Heimatverein Horn für die Gastfreundschaft!
Jörn Saak, 14.06.2026
2024: Zuwegung zur Oberburg dank Spende erneuert
Dank einer Spende der Albert Freise GmbH aus Augustdorf konnte die Verbindung zwischen Vor- und Hauptburg saniert werden. Aufgrund der Auswirkungen von Niederschlägen war der Weg zur Oberburg sehr ausgewaschen und der Untergrund stellte mittlerweile eine potentielle Gefährdung für Besucher dar. Herr Axel Freise spendete für die Sanierung fünfzehn Tonnen Schotter, die durch unsere tatkräftigen Vereinsmitglieder Anja und Uli Klöpper auf den Burgberg gebracht und verbaut wurden. Der Vereinsvorstand dankt der Albert Freise GmbH für diese Spende und Anja und Uli Klöpper für die Sanierungsarbeiten! So kann die Oberburg wieder sicher betreten werden.
Jörn Saak, 17.05.2024
Weiteres Bauteil auf der Falkenburg saniert
Im 15. Jahrhundert wurden auf der Falkenburg zwei Bastionen angelegt, auf denen Geschütze postiert werden konnten. Die eine der beiden befindet sich gleich vorn beim Aufgang zur Burg. Damit Angreifer nicht über den dahinterliegenden Burggraben auf die Bastion gelangen konnten, ließen die lippischen Edelherren noch eine Sperrmauer in den Graben bauen. Außerdem wurde ganz vorn ein erstes Tor angelegt, dass mit der Sperrmauer verbunden war. Solch eine Anlage, die den Zugang schon vor Graben und Zwinger schützt, nennt man Barbakane. Diese Form des vorgelagerten Verteidigungswerkes kam im Spätmittelalter häufiger vor, ist jedoch nur selten erhalten. Auf der Falkenburg ist es jetzt wieder sichtbar geworden, da der Falkenburgverein mit Hilfe der Elbrächter Stiftung die alte Sperrmauer im Graben sanieren lassen konnte.
Fotos: Jörn Saak (1 & 2), Jürgen Keilich (3-8), Die Falkenburg e.V.
























