Neuigkeiten

 
ACHTUNG: Die Falkenburg ist eine Baustelle und das betreten verboten, da durch ungesichertes, altes Mauerwerk und tiefe Grabungslöcher tatsächlich Lebensgefahr besteht. Wir möchten alle Interessierten deshalb bitten, die von uns angebotene Möglichkeit von Führungen zur Ruine wahrzunehmen. Wir zeigen Ihnen die Burg und die Grabungsarbeiten gerne.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
17.01.2011

Das Burgführer-Team der Falkenburg arbeitet hinter den Kulissen an einem neuen Konzept für die Führungen in der Ruine der Falkenburg. Ab Mai 2011 werden wir verschiedene Themenführungen zum Leben auf einer Burg und Alltag im Mittelalter anbieten, außerdem wird es häufiger im Monat öffentliche Führungen geben. Wir freuen uns darauf, Ihnen im Rahmen der neuen Führungen noch mehr Facetten der wichtigsten Burg Lippes erlebbar machen zu können.

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
06.11.2010
Grabungen liefern beachtliche Ergebnisse
Archäologischer Saisonabschluss auf der Falkenburg
VON ANDREAS BECKSCHÄFER

Thomas Pogarell sowie Burgeigentümer Stephan Prinz zur Lippe und Arne Heger. | Foto: Preuss

Die Grabungssaison in der Falkenburg ist beendet. Teilweise spektakulär sind die Funde, die hier im vergangenen halben Jahr gemacht wurden. Stück für Stück gibt die Burg ihre Geheimnisse preis.

Detmold-Berlebeck. "Hier gehen wir über die Zugbrücke in den Zwinger", erklärt Archäologe Thomas Pogarell auf dem Weg hinauf zur Falkenburg. Trotz des dichten Nebels, der die Ruine grau verhängt und in eine fast mystische Stimmung taucht, braucht es noch einiges an Fantasie, um sich unter den Bruchstücken tatsächlich die beschriebenen Details vorstellen zu können. 

Doch mit jedem Schritt Richtung Hauptburg, wo der mächtige Bergfried meterhoch in den Himmel ragt, wird das Bild klarer, das die mittelalterliche Höhenburg vor ihrem Abbruch im 19. Jahrhundert abgegeben haben könnte. Davon, wie die Menschen hier einst gelebt haben, zeugen die unzähligen Fundstücke, die im vergangenen halben Jahr bei der Freilegung der Kellerräume sichergestellt worden sind: "Wir haben Fragmente von einigen Kachelöfen gefunden, was für den Wohlstand der ehemaligen Bewohner spricht", erläutert der Grabungsleiter. 

Gut erhaltene Rakka-Keramikstücke weisen auf Handelsbeziehungen in den Nahen Osten oder Kontakte zu Kreuzrittern hin. Im Boden gefundene Äxte, Hämmer und Sicheln ermöglichen, das Handwerk auf der Burg nachzuzeichnen, Spielzeugfunde erzählen vom kindlichen Leben. Zwei Hundepfeifen aus Knochenmaterial lassen sich auf das 13. Jahrhundert zurückdatieren, die Entdeckung von 24 "Wolfsangeln" beweist nicht nur, dass im Mittelalter auch ein Jäger auf der Burg gelebt haben muss, sondern ist gleichzeitig ein im deutschsprachigen Raum einmaliger - und in Fachkreisen entsprechend vielbeachteter - Fund.

"Ohne die finanziellen Hilfen aus Bundes- und Landesmitteln sowie der 'NRW Stiftung' und den Arbeitseinsatz der Mitarbeiter der Euwatec-GmbH wären viele der Schätze verborgen geblieben", bedankte sich Arne Heger, Vorsitzender des Vereins "Die Falkenburg", bei den Unterstützern. Burgeigentümer Stephan Prinz zur Lippe zeigte sich begeistert von der Freilegung eines Schachtes in der Mauer der Hauptburg, dessen Sinn als zusätzliche Verriegelung vor allem eine Geisteshaltung in der damaligen Bauweise offenbart: Die Burgbewohner waren bereit, sich bis aufs Letzte zu verteidigen. "Eine echte Trutzburg eben", stellt Stephan Prinz zur Lippe fest.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
17.10.2010
Einladung zur Vereinsfahrt nach Herne und zum Besuch der großen Mittelalterausstellung „AufRuhr 1225! Ritter, Burgen und Intrigen“

Liebe Vereinsmitglieder, liebe Freunde der Falkenburg,
Kalt und ungemütlich war der 07. November 1225. Der harte Ritt hatte Erzbischof Engelbert von Köln und seinem Gefolge einiges abverlangt. Jetzt lag nur noch der Hohlweg bei Gevelsberg zwischen ihnen und ihrem Ziel. Plötzlich stürmten die Angreifer um Friedrich von Isenberg aus ihrem Hinterhalt auf die Reiter zu. Sie wollten den Erzbischof gefangen nehmen – doch Engelbert wehrte sich! Und er allein lag zum Schluss in seinem Blute…
Wer wissen möchte, wie es zu diesem Überfall kam und welche Folgen er für die ganze Region hatte, ist herzlich eingeladen zur Vereinsfahrt nach Herne 
am Samstag , 06. November 2010.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Tag im LWL-Museum für Archäologie inklusive einer Führung durch die Sonderausstellung “AufRuhr 1225“, und lernen Sie ganz nebenbei auch andere Vereinsmitglieder kennen. Natürlich sind auch Freunde und Bekannte herzlich willkommen!
Vielleicht entdecken Sie ja auch die Fundstücke von der Falkenburg, die in der Sonderausstellung zu sehen sind? Wenn nicht - der Grabungsleiter der Falkenburg, Thomas Pogarell, wird ebenfalls kommen und Ihnen gerne bei der Suche behilflich sein…
Die Kosten für die Fahrt betragen 29,00 € für Erwachsene und 20 € für Kinder und beinhalten die Busfahrt sowie den Eintritt ins Museum und die Führung durch die Ausstellung. Den genauen Programmablauf sowie die Einzelheiten zur Anmeldung finden Sie auf der Rückseite.
Wir freuen uns auf einen schönen Tag mit Ihnen.

Fahrt nach Herne am 06. November 2010

Programmablauf

08:00 Uhr:	Abfahrt Betriebshof Blanke Reisen, 
Pyrmonter Str. 26, 32805 Horn-Bad Meinberg

08:30 Uhr:			Abfahrt Landestheater, Detmold

11:00 Uhr:	Ankunft in Herne und Führung durch die
Sonderausstellung „AufRuhr 1225“

13:00 Uhr-14:00 Uhr:	gemeinsames Mittagessen in einem Lokal in 
Museumsnähe (Teilnahme freiwillig – die Kosten für das Essen trägt jeder selbst)

14:00 Uhr – 15:30 Uhr: 	Freizeit; wer möchte, kann noch die Dauerausstellung des Museums besuchen oder einfach Herne auf eigene Faust erkunden

gegen 15:30 Uhr:		Abfahrt Herne

gegen 18:00 Uhr:		Ankunft in Detmold

Damit wir planen können, melden Sie sich bitte bis zum 24. Oktober 2010 an unter Tel. 0176-90772008. Geben Sie dabei den gewünschten Abfahrtsort, die Anzahl der Personen und Ihre Adresse und Telefonnummer an. Und vergessen Sie nicht, dann auch den Kostenbeitrag auf das Vereinskonto Nr. 47 069 000 bei der Sparkasse Detmold, BLZ 476 501 30 zu überweisen ☺.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
16.09.2010
Ab sofort gibt es den neuen Info-Flyer zur Falkenburg. Das überarbeitete Faltblatt können Sie HIER herunterladen, bekommen es bei Führungen und können es mit etwas Glück in den Tourist-Informationen der Region bekommen, wenn es nicht schon vergriffen ist. Das wertige Design des Faltblattes wird der trägt der Besonderheit der Burgruine Falkenburg Rechnung. Verteilen Sie das Faltblatt gerne an Freunde und werben Sie für unsere gute Sache.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
07.09.2010
Am Sonntag, dem 12. September ist Tag des offenen Denkmals 2010 unter dem Motto "Kultur in Bewegung - Reisen, Handel und Verkehr".
An diesem Tag bieten wir vom Verein aus, zusammen mit den Mitarbeitern des LWL zwischen 10 und 18 Uhr stündliche Führungen durch die Ruine der Falkenburg an. Außerdem gibt es ein Kinderbasteln an der Burg, bei dem sich die edlen Recken einen Ritterhelm und die holden Jungfern eine Kopfbedeckung für Prinzessinnen basteln können.

Wenn Sie uns besuchen wollen, gibt es allerdings ein Problem: Wegen des Dorffestes in Detmold-Berlebeck ist die Ortsdurchfahrt Berlebeck von 14 bis 17 Uhr gesperrt und damit der meist gebräuchliche Zufahrtsweg zur Falkenburg versperrt. Wollen Sie uns besuchen, ist die Ruine per Auto bis zum Hirschsprung in dieser Zeit nur aus Richtung Oesterholz über die Gauseköte zu erreichen, oder sie kommen von Holzhausen-Externsteine aus, oder über verschiedene Waldwege "Querfeldein" und erreichen uns so zu Fuß.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
28.04.2010
Ab sofort werden Terminabsprachen für unsere Burgführungen unter der Email-Adresse terminabsprache@falkenburg-lippe.de und der Emailadresse terminabsprache@die-falkenburg.de entgegen genommen. 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
28.04.2010
Öffentliche Führungen 2010 bieten wir an folgenden Tagen an:
- 07.05.2010
- 02.06.2010
- 16.07.2010
- 30.07.2010
- 06.08.2010
- 03.09.2010
- 17.09.2010
15.10.2010
Beginn der Führung ist jeweils um 19 Uhr am Hirschsprung, Paderborner Straße, Detmold-Berlebeck. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, festes Schuhwerk und dem Wetter entsprechende Kleidung sind notwendig.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
28.12.2009
Die Falkenburg im Volksmund:
Gedichte und Lieder, in denen die Burg oder Burgbewohner vorkommen, finden Sie ab sofort HIER. 
Die Mantelanekdote
Das Mantellied (.mp3)
Die zwei Falken
Der Herr von Falkenstein (Lippisch Platt)
Der Herr von Falkenstein (Hochdeutsche Übersetzung)
Der Herr von Falkenberg (.mp3)
Sie haben oder kennen weitere Lieder, Gedichte oder Texte über die Falkenburg? Dann mailen Sie sie gerne an kontakt@falkenburg-lippe.de
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
16.12.2009
Führung zum Jahreswechsel ausgebucht.
Das Interesse ist scheinbar groß und deshalb sind alle Plätze belegt. 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
10.12.2009
Jahreswechsel 2009/2010 auf der Falkenburg:
Die letzte Führung 2009 und die erste Führung 2010 und SIE können dabei sein. 
Am 31.12.2009 starten wir mit Burgführer Arne Heger um 23 Uhr am Restaurant Hirschsprung in Detmold-Berlebeck, gehen noch im alten Jahr zur Burgruine, schauen vom Burgberg aus ins Tal auf die diversen Feuerwerke und gehen im neuen Jahr wieder ins Tal zurück. 
Die Führung kostet 10 Euro pro Person (darin enthalten: 0,2 Liter Sekt/Saft für Kinder, romantisch im Pappbecher serviert, Geschichten und Gedichte über die Falkenburg, die Kosten für die Führung und eine Spende an den Verein die Falkenburg). Entgegen den normalen Führungen ist dieses Mal eine Anmeldung erforderlich und zwar spätestens bis zum 29.12.2009 per Mail an kontakt@falkenburg-lippe.de. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.
Für die Führung sind wetterfeste Kleidung und gutes Schuhwerk nötig, bitte bringen Sie Fackeln, Taschenlampen oder Laternen mit, Feuerwerk und Knallkörper sind nicht gestattet.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
09.12.2009
Die Internetseite des Vereins ist ab sofort unter zwei Adressen zu erreichen: www.falkenburg-lippe.de und neu dazu gekommen ist die Adresse www.die-falkenburg.de.
Im Foto-Bereich gibt es neue Bilder aus dem Sommer 2009, aber auch wundervolle Nachtwanderungsbilder aus dem November 2009 die uns von Bernhard Ihl aus Hiddesen zur Verfügung gestellt wurden.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
15.11.2009
Es sind einige neue Fotos zu sehen, unter Anderem von den herbstlichen Nachtwanderungen auf dem Burgberg.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
03.11.2009
Die Falkenburg und ihr Grabungsteam vom LWL-Referat Mittelalter- und Neuzeitarchäologie liefert einige Ihrer Fundstücke an die Ausstellung „Aufruhr 1225“:
http://www.lwl.org/LWL/Kultur/Aufruhr
Ein kurzer Film über Funde auf der Burg und Teile, die an „Aufruhr 1225“ gehen:
http://www.archeol.de/2009/09/archaeologische-ausgrabung-an-der-falkenburg-in-detmold/
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
31.10.2009
Die Grabungs- und Sanierungssaison 2009 ist zu Ende. Noch werden einige Arbeiten bis in den November weiter geführt, bevor die Burg für die kommenden Monate winterfest gemacht wird und wir Anfang Mai 2010 im sechsten Jahr auf der Burg arbeiten. 
Die Führungen durch den Verein „Die Falkenburg“ gehen auch in den Wintermonaten weiter, für den November ist noch eine öffentliche „Nachtwanderung“ geplant: Arne Heger führt Sie am 14.11. um 18 Uhr auf die Burg. Alles Weitere unter „Veranstaltungen“.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
29.10.2009
Lippische Landeszeitung

Falkenburg offenbart weitere Geheimnisse

Lippes mittelalterlicher Herrschaftssitz hatte offenbar zwei Repräsentationsbauten
VON THORSTEN ENGELHARDT

Detmold. Die Arbeiten an der Falkenburg sind für dieses Jahr beendet. Und immer noch birgt die Ruine Überraschungen. Neue Fragen stellen sich Fachleute beispielsweise zu einem Raum, der bisher als Kapelle galt.

Grabungsleiter Thomas Pogarell und die Männer der Euwatec haben  in diesem Jahr unter anderem die nördliche und südliche Ringmauer saniert und befestigt. Dabei wurden auch zwei mannshohe Fensterlöcher wieder vervollständigt. "Die Strukturen der Burg sind wieder zu sehen", sagt Thomas Pogarell.

Neue Erkenntnisse gibt es zur zeitlichen Einordnung. Links vom ehemaligen Tor zur Oberburg (Nordseite) finden sich mehrere Gebäudereste. Diese Bauten seien vermutlich auch noch nach dem großen Brand der Burg um 1453 genutzt worden, sagt Pogarell, während der Palas im Süden als Ruine stehen blieb. Eines dieser Gebäude wurde bisher als Kapelle gedeutet. Wahrscheinlich, so Thomas Pogarell, habe es sich aber um einen zweiten Repräsentationsbau, einen neuen Palas, gehandelt. Vor einem 1,60 Meter breiten Fenster wurden bunte Glasscherben, Bleifassungen und feine Fensterrippen gefunden. Im Gebäude sind mittig die Reste zweier achteckiger Säulen zu sehen.

Gleich nebenan sind unter den bisher freigelegten Kellermauern weitere Mauerreste entdeckt worden, die zu Vorgängerbauten gehören. Ähnlich sieht es auf der Südseite der Hauptburg aus, dort fanden sich auch Brandspuren.Deshalb geht Thomas Pogarell davon aus, dass es kurz nach der Errichtung der Burg Ende des 12. Jahrhunderts schon einmal einen Brand gab und die darüber heute noch sichtbaren Gebäudereste zu einer zweiten Bauphase im 13. Jahrhundert gehören.

Die Baumannschaft des Beschäftigungsträgers Euwatec auf der Burg habe Großartiges geleistet, resümierte Dr. Axel Lehmann, stellvertretender Vorsitzender des Falkenburg-Vereins, bei einem Besuch auf dem Berg. Er dankte gemeinsam mit Architekt Helmut Merwitz und "Hausherr" Stephan Prinz zur Lippe der Euwatec und der "Lippe pro Arbeit" als Finanzier der Beschäftigungsmaßnahme ausdrücklich. Dank gebühre aber auch den Geldgebern bei der NRW-Stiftung sowie bei Bund und Land für die Unterstützung der Burgsanierung. Die Arbeitsmoral sei sehr gut, lobte auch Bernd Sprenger, Werkstattleiter der Euwatec. "Wir hatten keinen Fehltag."

Gut zu tun hatten die 14 ehrenamtlichen Burgführer. Sie zeigten mittlerweile mehreren tausend Interessierten die Ruine: vom Kindergarten bis zu ganzen Firmen-Abteilungen. "Besonders beliebt sind Führungen in der Dunkelheit", weiß Dr. Axel Lehmann.

Im nächsten Jahr will Thomas Pogarell die Arbeiten in der Hauptburg weiterführen. Er hofft, dann auf den noch fehlenden Brunnen zu stoßen.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
30.09.2009
Die nächste öffentliche Führung findet statt: Sonntag, 11.10.2009, 11 Uhr ab Landhaus Hirschsprung, Paderborner Straße, Detmold-Berlebeck (Dauer ca. 2,5 Std., Kosten: 3,50 ab 14 Jahren/1,50 Euro für alle bis 14 Jahre)
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
02.09.2009
1. Die nächste öffentliche Führung wird im Oktober 2009 stattfinden, der Termin wird hier rechtzeitig bekannt gegeben. (Ausnahme: Tag des offenen Denkmals 2009. Wir bieten am 13. September zwischen 10 und 18 Uhr stündlich Führungen an. Bei großem Andrang auch alle 30 Minuten.)

2. Vereinsmitglied und Historiker Frank Huismann hat originale Textpassagen zum Burgbrand von 1453 zusammen getragen und teilweise übersetzt:

Der erste Eintrag stammt aus einer Chronik, die ausdrücklich erwähnt, dass es bei der Verarbeitung des geschlachteten Fleisches zu einem Unfall kam. Die Übersetzung ist nicht sonderlich kompliziert, einzig die Passage „brande eme dat sloth“ kann man so oder so übersetzen, da es im Niederdeutschen keinen Unterschied zwischen „brennen“ und „verbrennen“ gibt. Die Textstelle sagt also im Grunde nichts über das Ausmaß des Brandes.

Münstersche Chronik ... (1424-1557), in: Julius Ficker: Die Münsterischen Chroniken des Mittelalters (= Geschichtsquellen des Bisthums Münster; Bd. 1). Münster 1851, S. 312.

In demsulven iare quam unvorhodens und unvorgeten iunckher Berendt von der Lyppe mit helpe der Schouwenbergeschen und schinneden datt dorp Hasewinckell und gantze kerspell und nemen den armen luden, watt se hadden in kledern, klenodien und gelde, und vengen, watt se dar krigen konden, und nemen idt altomaien mede. Mer de abbeth to Marienfelde was na gereden, de krech de gefangen wedder quith, dat ander hellt he. Nu horet wat geschach. He leith dar vel schlachten up dem slotte Valckenberge von koien, swinen und schapen, so quam to hants von ungelucke dar vur by und brande eme datt sloth mitt dem flessche.

In demselben Jahr [1453] kam unversehens und unvergessen Junker Bernhard zur Lippe mit Hilfe der Schaumburger und sie quälten das Dorf Harsewinkel und das ganze Kirchspiel und nahmen den armen Leuten, was sie besaßen an Kleidern, Kleinodien und Geld und fingen, was sie dort bekommen konnten, und nahmen alles gänzlich mit. Aber der Abt von Marienfeld war ihnen nach geritten, der bekam die Gefangenen wieder los, das Andere [geraubte Gut] behielt er [Bernhard]. Jetzt hört, was geschah: Er ließ dort auf dem Schloss Falkenburg viele Kühe, Schweine und Schafe schlachten, doch es kam sofort durch ein Unglück Feuer auf und brannte ihm das Schloss mit dem Fleisch.

Ein zweiter Eintrag stammt von Bernd Witte, Mönch in Liesborn. Seine Chronik reicht bis zu seinem Tode 1520, ist also zeitlich noch näher am Geschehen. Er überliefert auch den genauen Tag des Überfalls auf Harsewinkel. Inhaltlich gibt die Passage für uns eher weniger her. Witte ist aber etwas gehässiger und hält das ganze für die göttlich gerechte Rache.

R. P. Bernardi Witii Historia antiquae occidentalis Saxoniae, seu nunc Westphaliae. Münster 1778, S. 540.

Haec inter crastina Lamberti [am Tage nach Lamberti = 18. September] Bernardus Lippensis cum Schowenburgensis Comite clam vespere Harsewinckel accedentes, monasterium Campi sanctae Mariae [das ist das Kloster Marienfeld] in multis dampnificarunt. Verium ultio Divina fequuta est: castrum quippe Regale ejusdem Comitis, Valkenburg dictum, haud longe post igne absumptum est, & qui divae Virgini sua abstulit, Deo judice & pro genetrice sua Christo pugnante, sua in duplo amisit, & qui aliena igne consumpsit, flamma ultrice suorum bonorum exitum accepit.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
20.08.2009
Die Schaumburg-Lippische-Landeszeitung schreibt:
Falkenburg: Hier ist das heutige Lippe geboren
Rinteln (rd). Die über 800-jährige Geschichte der lippischen Falkenburg in eine Führung zu packen, ist keine einfache Aufgabe. Gleichwohl hat Arne Heger, Radiomoderator, Sänger und Vorsitzender des Vereins „Die Falkenburg“, dieses Unterfangen kürzlich beim Besuch des Arbeitskreises Archäologie im Heimatbund der Grafschaft Schaumburg mit Bravour gemeistert.
Aber was ist die Falkenburg überhaupt? Diese Burg, gelegen bei Berlebeck nahe Detmold, wurde vor mehr als 800 Jahren von den lippischen Edelherren erbaut, war jahrhundertelang deren Stammsitz, eine der größten Festungen Westfalens und gilt als Geburtsstätte des heutigen Lippe. Sie überstand zwei Belagerungen und wurde erst im 16. Jahrhundert aufgegeben, nachdem die Grafen zu Lippe ihren Wohnsitz nach einem großen Brand auf der Burg nach Detmold verlegt hatten. In den folgenden Jahrhunderten verfiel die Burg und geriet fast in Vergessenheit.
Erst 2005 wurden von Arne Heger Ausgrabungsarbeiten angeregt und der Falkenburg-Verein gegründet. Seitdem laufen die Ausgrabungen auf Hochtouren und auch einige Mauern wurden wiederhergestellt, sodass man heute schon einen sehr guten Eindruck davon hat, wie die Burg einmal aussah. Nach der Beendigung der Grabungs- und Wiederherstellungsarbeiten – für welche im Übrigen noch Spenden benötigt werden – in wenigen Jahren sollen auf der Burg Mittelaltermärkte stattfinden, aber auch regelmäßige Konzerte und Theateraufführungen sind geplant.
Unverkennbar sind die Parallelen der Falkenburg zur Geschichte der Schaumburg, die als bedeutendster Dynastensitz des Wesertals noch auf eine gründliche bauhistorische und archäologische Untersuchung wartet. Beide Burgen waren in Lage und Größe vergleichbar, auch die Wehranlagen weisen viele Gemeinsamkeiten auf. Dennoch ist über den Stammsitz der Schaumburger Grafen nur wenig bekannt. Seit mehr als 50 Jahren gibt es keine neuen Erkenntnisse zur Vergangenheit des Bauwerks.
Angesichts des Vorbildes im benachbarten Lippe sind die Mitglieder des Arbeitskreises aber zuversichtlich, dass es auch im Schaumburger Land auf längere Sicht gelingen kann, die Burgenforschung voranzubringen.
++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
30.07.2009
ACHTUNG: Der Termin für die öffentliche August-Führung hat sich verschoben. Die Führung findet statt am Freitag, dem 14. August um 19 Uhr ab Romantikhotel Hirschsprung in Detmold-Berlebeck. Der alte Termin eine Woche später (21.August) entfällt!
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
01.07.2009
Wolfsangeln... eine kleine archäologische Sensation auf der Falkenburg.
Immer wieder werden uns während der Führungen Fragen gestellt. Eine kommt besonders oft: „Was haben Sie denn hier bisher so ausgegraben?“ Eine kurze Zusammenstellung nennenswerter Funde gibt es deshalb hier und jetzt. 
Wie auf einer mittelalterlichen Burg zu erwarten, sind Pfeilspitzen und Armbrustbolzen gefunden worden, aber auch steinerne Kanonenkugeln kleineren Kalibers und aus späterer Zeit Pistolen. Die Anwesenheit der holden Weiblichkeit ist belegbar durch prachtvolle Gewandschliessen, so genannte Fibeln, eine große Tuchschere zum Zuschneiden von Stoffen. Außerdem wurden goldenen Beschläge für Pferdezaumzeug und verschiedene Arten von Reitersporen gefunden und auch Kinderspielzeug: Winzige bunt glasierte Pferde aus Ton genau so wie Kleine Gefässe, die durchaus Puppenstuben zuzuschreiben sind. Aber auch aus dem handwerklichen Bereich wurden viele Dinge ausgegraben: Sensenmesser und Sägeblätter, die Klinge eines Ziehmessers und gedreht geschmiedete Griffe von Holzeimern. Erst vergangene Woche fand hat das Grabungsteam eine kleine archäologische Sensation gefunden. In einem freigelegten Keller lagen über zwanzig „Wolfsangeln“. Wieso eine kleine Sensation und was ist eine Wolfsangel überhaupt? Bisher gab es in Westfalen keine archäologischen Funde von Wolfsangeln, so dass sie hier nur von Bildern und aus der Heraldik bekannt waren. Wolfsangeln sind stabil geschmiedete kleine Haken, ähnlich Angelhaken. (Ein Bild sehen Sie auf der Seite Fotos im Jahr 2009) Diese Angelhaken hingen an stabilen Ketten und wurden in ein Stück Fleisch getan, das als Köder diente. Dann wurden diese Wolfsangeln in 150 bis 200 cm Höhe in stabile Astgabeln gehängt. Wölfe schnappten nach dem Fleisch, verbissen sich in den Haken und krepierten jämmerlich. Das wertvolle Pelz wurde ihnen abgezogen, den Rest verfütterten die Jäger an die Hundemeute. Wolfsjagd in Lippe... und so ist es kaum verwunderlich, dass in einem weiteren Keller Wolfsknochen gefunden wurden. Knochen hat das Team auf der Burg bisher tatsächlich zu zig tausenden gefunden: Schaf, Rind, Reh, Schwein...Überreste aus der Küche. Ebenso wie Vierpassbecher und andere große und kleine Tongefäße. Die Funde werden in Münster beim LWL restauriert und warten im LWL-Archiv dann darauf, irgendwann und irgendwo in einer Ausstellung gezeigt zu werden.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
24.05.2009
Wir suchen alte Bilder, Texte, Bücher von der und über die Falkenburg. Wenn Sie also Fotos von „damals“ haben, dann schicken Sie die gerne an uns in Kopie. Gleiches gilt für Texte.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
10.02.2009
Ab sofort sammeln wir hier auf der Seite Ihre Erinnerungen und Geschichten, die mit der Falkenburg zu tun haben. Kindheit? Abenteuer? Nachtwanderungen? Romantische Augenblicke? Schreiben Sie Ihre persönlichen Geschichten zur Falkenburg auf und mailen Sie sie gerne an kontakt@falkenburg-lippe.de . Die ersten Erinnerungen kommen von Gunnar Karla (Jahrgang 1939) und sind HIER zu lesen. 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
17.12.2008
Die Falkenburg bekommt ein Weihnachtsgeschenk aus Berlin: Kurz vor dem Weihnachtsfest hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages eine Fördersumme von 175.000 Euro zur Förderung der Grabungsmaßnahme auf der Ruine Falkenburg bewilligt. „Die Falkenburg e.V.“ dankt dem lippischen CDU-MdB Cajus Caesar herzlich für seinen unermüdlichen Einsatz für unsere Sache. Das Geld bringt Planungssicherheit in die kommende Grabungssaison und gibt uns die Möglichkeit, endlich wieder mit „Volldampf“ an die Arbeit zu gehen, was in 2008 wegen knapper Mittel nur bedingt möglich war.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
16.10.2008
Aktuelle Führungstermine:
Samstag, 18. Oktober, 11 Uhr, ab Romantikhotel Hirschsprung, Berlebeck (Dauer ca. 2,5 Stunden)
Samstag, 15. November, 18 Uhr,“Dämmerwanderung“ ab Romantikhotel  Hirschsprung, Berlebeck 
(Bitte Fackeln/Taschenlampen mitbringen, Dauer ca. 2,5 Stunden)
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
17.09.2008
ACHTUNG, die Termine der öffentlichen Führungen haben sich geändert:
Sonntag, 12. Oktober, 11 Uhr, ab Romantikhotel Hirschsprung, Berlebeck (Dauer ca. 2,5 Stunden)
Samstag, 18. Oktober, 11 Uhr, ab Romantikhotel Hirschsprung, Berlebeck (Dauer ca. 2,5 Stunden)
Samstag, 22. November, 18 Uhr,“Dämmerwanderung“ ab Romantikhotel  Hirschsprung, Berlebeck 
(Bitte Fackeln/Taschenlampen mitbringen, Dauer ca. 2,5 Stunden)
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
09.09.2008
Neue Fotos von den Grabungen sind online, unglaublich viel tut sich auf der Vorburg, die Bagger sind wieder da und schaffen ordentlich Erdmaterial beiseite...

Aktuelle öffentliche Führungstermine 2008:
Sonntag, 14. September, 10-17 Uhr, „Tag des offenen Denkmals“, ab Schutzhütte unterhalb der Burg stündl. Führungen
Sonntag, 12. Oktober, 11 Uhr, ab Romantikhotel Hirschsprung, Berlebeck (Dauer ca. 2,5 Stunden)
Samstag, 18. Oktober, 11 Uhr, ab Romantikhotel Hirschsprung, Berlebeck (Dauer ca. 2,5 Stunden)
Samstag, 08. November, 18 Uhr,“Dämmerwanderung“ ab Romantikhotel  Hirschsprung, Berlebeck 
(Bitte Fackeln/Taschenlampen mitbringen, Dauer ca. 2,5 Stunden)
Samstag, 22. November, 18 Uhr,“Dämmerwanderung“ ab Romantikhotel  Hirschsprung, Berlebeck 
(Bitte Fackeln/Taschenlampen mitbringen, Dauer ca. 2,5 Stunden)
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
08.09.2008
Diese Internetseite hat ein neues Gesicht bekommen.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
12.06.2008
Die Grabungsarbeiten laufen in kleiner Besetzung seit 10 Tagen wieder. Öffentliche Führungen können wir derzeit mangels Burgführern nicht anbieten. Bei Interesse an einer Führung rufen Sie uns bitte direkt an unter 05231 / 36 55 21, wir schauen dann, was machbar ist. Private Führungen machen wir für Gruppen ab 10 Personen gerne.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
01.11.2007
Am Samstag, dem 10.11. bietet der Verein eine Nachtwanderung zur Burg an. Start ist um 17.17 Uhr am Romantikhotel Hirschsprung in Berlebeck. Die Wanderung wird etwa zweieinhalb Stunden dauern, so das wir gegen  20 Uhr wieder am Parkplatz sein sollten. Entsprechend Wetter feste Kleidung ist selbstverständlich, da es sich um eine Nachtwanderung handelt, sollten alle Teilnehmer reichlich mit Laternen, Taschenlampen, oder Fackeln ausgerüstet sein, die bitte jeder nach Belieben selber mitbringt. Die Kosten sind die einer normalen Führung: 3,50 Euro/Erwachsene und 1,50 Euro/Kinder bis 14 Jahre, eine Anmeldung ist nicht nötig.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
01.09.2007
Im Download-Bereich finden Sie einen Handzettel mit Informationen zur Burg und dem Verein zum herunterladen.
Neue Fotos sind Online, unter anderem ein Bild vom Burgberg aus den 1970er Jahren, deutlich zu erkennen die Reste des Bergfriedes. Außerdem ein Bild aus dem Jahr 1899, vermutlich aufgenommen im Westflügel des damals noch Meter hoch erhaltenen Pallas.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Lippische Landezeitung vom 26.05.2007
Erste Ergebnisse
Vandalismus an der Falkenburg
Detmold-Berlebeck. Die Polizei hat erste Ergebnisse zum Vandalismus-Vorfall an der Falkenburg-Ruine. Tatverdächtig ist eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus dem Ortsteil.
Laut Polizeibericht verdichtete sich nach der Spurensicherung ein Tatverdacht gegen eine Gruppe Jugendlicher und Heranwachsender (17 bis 22 Jahre), die am "Vatertag" über Land gezogen waren und dabei auch mehrfach gesehen wurden. Weitere Umfeldermittlungen erhärteten den Verdacht dahingehend, dass sich die Gruppe auch auf dem historischen Burggelände aufgehalten hat.
Zwischenzeitlich bestätigte sich, dass sich die 15 bis 20 Personen tatsächlich auf dem alten Burggelände aufgehalten haben, wobei sie dort laut Polizeibericht "reichlich dem mitgebrachten Alkohol zugesprochen hat und auf dem Burggelände einschließlich der Mauern herumgetollt sind".
Bevor es zu den Sachbeschädigungen kam, hatten aber einige den Tatort bereits wieder verlassen. Mittlerweile liegen erste Geständnisse von Tatverdächtigen vor. Die Ermittlungen dauern an.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
22.05.2007
Liebe Freunde der Falkenburg,
das ist ein herber Rückschlag für alle die, die in den vergangenen zwei Jahren mühsam daran gearbeitet haben, dass die Ruine der Falkenburg ausgegraben und saniert wird: Am vergangenen Wochenende haben unbekannte Randalierer auf der Burg gefeiert und in ihrem Alkoholrausch erheblichen Schaden an der Burg angerichtet. Seit zwei Wochen arbeitet das Grabungsteam wieder auf der Burg und entsprechend ist technisches Gerät zum Arbeiten aufgebaut. Leider haben die Vandalen auch das nicht verschont: Der Kran, anderes Spezialwerkzeug, Toilettenhäuschen und andere Dinge sind zerstört, oder Beschädigt worden. Steine wurden aus den frisch sanierten und aufgebauten Mauern gebrochen und den Berg heruntergeworfen. Die Steine müssen nun mühsam von Hand wieder heraufgeholt und gesäubert werden. Was viel schlimmer ist: Die ganzen Maurerarbeiten müssen von neuem begonnen werden und das frisch sanierte Mauerwerk neu bearbeitet werden. Die Schaden durch die Randalierer beläuft sich laut Eigentümer Stephan  Prinz zur Lippe auf etwa 100.000 Euro. Ein ganzes Jahresbudget für die Grabungen. Damit sind wir nicht nur finanziell stark getroffen, sondern auch plötzlich wieder weit hinter unserem Zeitplan zurück. Sie können sicherlich verstehen, dass wir stinksauer über den Vandalismus sind. Stephan zur Lippe hat deshalb eine Belohnung von 1000 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung der Täter führen. Die Detmolder Polizei freut sich über Ihren Anruf, wenn Sie Hinweise geben können. Künftig werden wir härter durchgreifen, was eigenmächtige Besuche auf der Ruine angeht: Es war bisher illegal und wird es auch in Zukunft bleiben, da die Burg eine achäologische Baustelle ist. Haben wir bisher auch mal ein Auge zugedrückt, wird es das künftig nicht mehr geben und dabei hoffen wir auf Ihr Verständnis, die Sie auf unserer Seite sind und die Grabungen und unser Ansinnen unterstützen. Für Hinweise auf die Täter sind wir dankbar, ebenso für Ihr Verständnis. Einen Gruß von der Burg schickt Ihnen Arne Heger.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
08.05.2007
Die öffentlichen Führungstermine 2007 stehen fest. Die erste Führung ist am Sonntag, 13.05.
Grabungsleiter Thomas Pogarell und Team haben die Arbeit auf der Burg wieder aufgenommen.
Vermutlich in der Nacht zum 1. Mai haben Unbekannte ein Feuer in der “Kapelle” der Burg gemacht und durch die Hitzeeinwirkung Steine aus dem alten Fußbodenbelag unwiederbringlich zerstört.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
02.12.2006
Bilder von der Falkenburg in strahlendem Sonnenschein, umhüllt von Novembernebel.
Auf der “Download-Seite” finden Sie vier Falkenburg-Motive als Desktophintergrund für Ihren PC.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
30.11.2006
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz übergibt dem Verein heute auf der Burg 40.000 Euro für die Grabungsarbeiten 2006. Das freut uns sehr.
Am Freitag, dem 15.12.2006 findet eine „Taschenlampenführung“ zur Falkenburg statt. Treffpunkt ist um 20 Uhr am Hotel Hirschsprung in Berlebeck. Mit zu bringen sind Taschenlampen und festes Schuhwerk. Wir wandern etwa eine halbe Stunde hoch zur Burg, werden dann rund 40 Minuten oben bleiben und gehen anschließend zurück zum Hirschsprung. Die Führung kostet 3 Euro für Erwachsene und 1,50 Euro für Kinder (Vereinsmitglieder frei). Das Geld geht zu 100% an die Grabungsarbeiten auf der Falkenburg. Führung mit Arne Heger . 

Außerdem hat der Verein am Samstag, 16.12.2006 von 9 bis 15 Uhr ein großes, mittelalterliches Informationszelt mit historischer Musik auf dem Bruchberg in Detmolds Innenstadt stehen. Im Zelt gibt es viele Fotos und Infos von der Burg. Mitglieder des Vereins und Kuratoriums werden interessierten Gästen gerne Rede und Antwort stehen. Das Zelt ist ein wenig geheizt.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
24.10.2006
Neue Fotos mit Ergebnissen der fast beendeten Grabungssaison 2006. Teile der Ringmauer sind rund um den Bergfried in seiner Ost-Nordöstlichen Ecke wieder aufgemauert worden. Das sieht beim Betreten des Burgberges sehr imposant aus und verleiht vor allem dem Bergplateau wieder eine gewisse Sicherheit in Sachen Statik.
Außerdem gibt es Bilder der Sanierungsaktion von 1927. Der Stumpf des Bergfriedes, bevor er ausgegraben wurde, nachdem er ausgegraben wurde und nachdem Teile mit alten Steinen wieder aufgemauert wurden. Viele hundert Jahre, nachdem Sie zuletzt wehten, werden nach Abschluss der Grabungen 2006 endlich wieder lippische Farben auf dem Falkenberg wehen. Leider nicht auf dem Bergfried der Burg, sonder nur auf der Spitze des  Kranes, der direkt neben dem Bergfried steht. So wird die Burg auch vom Hermannsdenkmal und der Gauseköte gut zu erkennen sein. Wenn Sie auf dem Denkmal in Richtung Südosten schauen, ist der Kran gut zu erkennen, bald auch die gelb-rote lippische Flagge dazu. An dieser Stelle geht ein Dankeschön an den Landrat des Kreises Lippe und unser Gründungsmitglied Friedel Heuwinkel, der die Flagge gespendet hat.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
08.07.2006
Es tut sich unglaublich vieles auf der Burg. In diesen Tagen ist wieder einmal ein Bagger auf dem Gelände, um große Mengen an Abraum auf vier LKW zu laden, die den Boden dann abtransportieren. Der Bergfried ist bis an sein Fundament freigelegt worden, die Ringmauer hinter dem Turm wird in der kommenden Zeit in Teilen wieder aufgemauert, um sie stabiler zu machen und bisherige Bruchstücke zu erhalten. Die Grundmauern eines weiteren Gebäudes sind auf der Oberburg ans Tageslicht gefördert worden.
Parallel zu den Arbeiten an der Oberburg, wird auf der Unter-, oder Vorburg weiter gegraben. Teile einer weiteren, dicken Mauer sind freigelegt worden, ein weiteres Torhaus wurde gefunden. Mittlerweile können wir vermuten, dass der Weg zur Oberburg von vier Toren, inklusive Torhäusern gesäumt war. Es wird immer deutlicher, was für eine massive Burg auf dem Falkenberg gestanden hat.
Ab Anfang August folgen neue Fotos.
AKTUELLE FÜHRUNGSTERMINE:
- Samstag, 08.Juli, Führung des Lippischen Heimatbundes, Treffpunkt: 14 Uhr , Haus des Gastes in Holzhausen Externsteine, Gäste willkommen. (Führung mit Dr. Elke Treude)
- Sonntag, 10. September, 11-17 Uhr, Tag des offenen Denkmals, ganztägig immer wieder Führungen. (Grabungsleiter Thomas Pogarell und sein Team)
- Samstag, 07. Oktober, 14 Uhr ab Landhotel Hirschsprung, Berlebeck. (Dr. Elke Treude)
Im Sommer sind bei gutem Wetter wochentags Führungen zum Sonnenuntergang geplant:
- Mittwoch, 23 August , 20 Uhr, Landhotel Hirschsprung, Berlebeck  (Arne Heger)
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
03.06.2006
Die Winterpause ist vorbei und die Grabungssaison 2006 hat am 02.05. begonnen. Mit einem rund 20 Helfer starken Team ist Grabungstechniker Thomas Pogarell nun wieder für 6 Monate auf der Burg. Hauptaufgabe in diesem Jahr:Die Sicherung und der teilweise Wiederaufbau des Bergfriedes. Da das Mauerwerk zum Teil stark einsturzgefährdet ist, muss der Turm vor dem Wiederaufbau vermutlich komplett abgetragen werden, um später auf eine Gesamthöhe von rund 4-6 Metern wieder aufgemauert zu werden. Auf ihm soll, je nach Zeitreserven, noch in diesem Jahr eine Aussichtsplatform entstehen.
Gute Nachrichten, der Verein hat Mittel von der Stiftung Standortsicherung zugesprochen bekommen, die bei diesem Projekt der Bergfriedsanierung helfen werden.
Es gibt neue Bilder von der Burg.
Gleich zu Beginn der Grabungsarbeiten konnten wieder mehrere Gegenstände des Burgalltags gefunden und gesichert werden: Ein Ziehmesser, eine Säge und eine Sense und der Griff eines Eimers. Bilder sind unter dem oben genannten Link zu sehen.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
 20.04.2006

1. Von Mai bis Oktober 2006 werden auf der Falkenburg die archäologischen Untersuchungen fortgeführt und parallel dazu mit der notwendigen Restaurierung der noch vorhandenen historischen Gebäudereste begonnen. Ergebnis der Gesamtmaßnahme wird u.a. die Erlebbarkeit der Baustruktur einer hochmittelalterlichen Burganlage sein.

2. Ein Bestandteil dieses Vorhabens ist in einem ersten Schritt die Sanierung und Restaurierung des Bergfriedes. Eine sehr anspruchsvolle, zeitraubende und vielseitige Aufgabe in fast reiner Handarbeit.

3. Gespräche mit der Netzwerk Lippe gGmbH haben ergeben, dass dieses Vorhaben ein sehr interessantes und anspruchsvolles Projekt für eine Beschäftigungs- und vor allem auch Qualifizierungsmaßnahme der Euwatec gGmbH ist. Es bietet vielfältige hand-werkliche Lernmöglichkeiten am konkreten Objekt und unterstützt die Erhaltung einer hochmittelalterlichen Burganlage, die als „Wiege“ des Landes Lippe bezeichnet wer-den kann und von großem öffentlichem Interesse ist, um die Relikte dieser ersten lippischen Burganlage auch für zukünftige Generationen zu erhalten und erlebbar zu ma-chen.

4. Die Euwatec gemeinnützige GmbH führt seit mehr als 10 Jahren Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahmen im Auftrag der Netzwerk Lippe gGmbH und der Agentur für Arbeit Detmold für arbeitslose Jugendliche und langzeitarbeitslose Erwachsene durch. Kooperationspartner sind dabei der Kreis Lippe, der Landesverband Lippe, lippische Städte und Kommunen, Vereine und öffentliche Einrichtungen. Die Projekte sind von öffentlichem Interesse, gemeinnützig und zusätzlich. Vielfach wird mit lippischen Firmen zusammengearbeitet.

5. Der aktuelle Planungsstand ist: In der Maßnahme mit Euwatec gGmbH sollen 15 langzeitarbeitslose Jugendliche und Erwachsene für 6 Monate beschäftigt und projektorientiert in den Bereichen archäologische Ausgrabung, Vermessung, Sanierung und Restaurierung qualifiziert werden. Unter Anleitung eines Grabungstechnikers sollen 5 Jugendliche bzw. Erwachsene in Zusammenarbeit mit studentischen Hilfskräften den zweiten Ausgrabungsabschnitt auf der Falkenburg durchführen. Unter Anleitung eines erfahrenen Maurermeisters der Euwatec gGmbH soll eine Gruppe mit 10 Ju-gendlichen bzw. Erwachsenen folgende Arbeiten durchführen: Sicherung des historischen Baumaterials; Ausbesserung bzw. Teilerneuerung des Bergfriedes; Aufmauern des Bergfrieds; Freischnitt weiterer Teile der Burganlage, Entfernen von eingewachsenen Bäumen, Sträuchern und Wurzeln aus dem frei gelegten Mauerwerk.

6. Die Personal-, Qualifizierungs- und Betriebskosten der geplanten Beschäftigungs- und Qualifizierungsmaßnahme werden zu 100% öffentlich gefördert (u.a. Netzwerk Lippe gGmbH).

7. Die gesamte Maßnahme am Bergfried wird sich auf rund 100 tausend Euro (+/-) belaufen.

8. Bei der Stiftung Standortsicherung, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der NRW-Stiftung sind dafür Mittel beantragt worden.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
10.11.2005
Unsere Veranstaltungsreihe “In einer Stunde voller Freuden, vergisst man tausend Jahre Leiden...” hat an den fünf Abenden viele Freunde gefunden. Einige sind immer wieder gekommen, an jedem Abend konnten wir aber auch neue Gesichter begrüßen, was uns sehr gefreut hat. Das Augenmerk lag auf Geschichte zum Erleben, Geschichten zum Schmunzeln und Historie zum Anfassen:  Das ist uns gut gelungen, bestätigen die Besucher, denen wir Vorträge, Konzerte und Lesungen geboten haben, die alle die nötige Leichtigkeit hatten, um die Abende unterhaltsam werden zu lassen, aber auch die nötige Ernsthaftigkeit, um der Geschichte gerecht zu werden. An dieser Stelle ein Dankeschön an Bernd Racherbäumer von der VHS Detmold, mit dem die Zusammenarbeit sehr gut geklappt hat. Das Tonnengewölbe des alten Braukellers war ein idealer Ort für unsere Veranstaltungen und nach ersten Gesprächen ist klar: 2006 wieder.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
01.11.2005
Die Grabungsarbeiten für dieses Jahr sind abgeschlossen. Das Team um Grabungsleiter Thomas Pogarell hat unglaubliches geleistet und große Teile der Burgruine wieder zum Vorschein gebracht. Dafür vom Verein ein herzliches Dankeschön an alle, die in den Sommermonaten auf der Falkenburg an den Grabungen beteiligt waren.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
04.08.2005
Es hat sich unglaublich viel getan, unter anderem kommen Vermutungen zur Torsituation auf. Außerdem waren die Bagger da und haben tausende Kubikmeter Abraum auf LKW geladen. Das Niveau des Burghofes ist von Jahrhunderte altem Humus befreit auf das vermutlich Originale Maß abgesenkt worden. Immer mehr Gebäudeteile und Mauern tauchen aus dem abgetragenen Erdreich des Bergkegels auf und die unglaubliche Größe der Burganlage lässt sich immer besser erahnen, bzw. sehen.
ACHTUNG, auch an dieser Stelle noch einmal der Hinweis und die Bitte: Die Burg ist eine Baustelle und das unerlaubte Betreten kann lebensgefährlich sein. Teile des freigelegten Mauerwerkes können herabstürzen. Außerdem wurden zu archäologischen Sondierungszwecken tiefe Löcher überall auf dem Gelände gegraben, die sind weder gekennzeichnet, noch abgesperrt. Zu Ihrer eigenen Sicherheit: Nutzen Sie bitte die von uns angebotene Möglichkeit, sich die Burg innerhalb der Führungen anzusehen, oder vereinbaren Sie mit uns eine private Führung. Vielen Dank für Ihr Verständnis. 
 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
31.05.2005
Ein Haufen neuer Fotos sind online, die auch ohne einen Besuch auf der Falkenburg viele Details deutlich erkennen lassen. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
18.05.2005
“Die Falkenburg  war wahrscheinlich eine der größten, wenn nicht sogar die größte landesherrschaftliche Burg Westfalens”, diese Vermutung äußerte Grabungsleiter Thomas Pogarell am Rande der Grabungen auf der Falkenburg. “Die Anlage war gigantisch und man kann schon in der dritten Grabungswoche sagen, dass sie bisher unterschätzt wurde.” Viele Grundmauern ragen mehrere Meter tief ins Erdreich und schon das war für das Grabungsteam eine echte Überraschung.Von der einstigen Burganlage kommen immer mehr Teile zum Vorschein und lassen auf viele spannende Ergebnisse hoffen, die bisher im Erdboden versteckt waren. Kleine Details können schon nach kurzer Zeit geklärt werden, zum Beispiel ist schon jetzt klar, dass die Dächer der Gebäude der Burg mit Steinplatten gedeckt waren, da bei den Grabungen entsprechende Steinplatten gefunden wurden, die in Form und Bearbeitung eindeutig auf eine Nutzung als Dachziegel schließen lassen.
“Wenn diese Anlage erst komplett archäologisch bearbeitet und saniert ist, dann wird sie ein touristisches Highlight für die Region, das sich aufgrund seiner Größe und Bedeutung problemlos mit den Externsteinen, dem Hermannsdenkmal und dem Freilichtmuseum, oder Landesmuseum messen kann”, meint Pogarell weiter.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
24.04.2005
Der Laufladen Endspurt in Detmold hat einen Trainings- Vorbereitungskurs auf den 34. Hermannslauf gemacht. Einige der Läufer haben sich für ihren Hermannslauf Sponsoren gesucht, die ihnen pro Kilometer einen gewissen Betrag spenden, der unserem Verein zugute kommt. 
In diesem Jahr wird der Verein mehrere Veranstaltungen durchführen und ausrichten, um Ihnen sowohl den Verein, als auch seine Arbeit näher zu bringen: Im Juli, August und September wird es jeweils an Samstagen unter fachkundiger Leitung Führungen zur Burg geben. Außerdem halten wir für diese Spaziergänge zur Ruine der Falkenburg noch kleine Überraschungen bereit, die hier noch rechtzeitig angekündigt werden.
Im Herbst/Winter dieses Jahres veranstalten wir voraussichtlich sieben Abende mit unterhaltsamen Vorträgen, Konzerten und Lesungen von der Blütezeit der Falkenburg bis hin zu der Zeit, als sie verlassen wurde und langsam zerfiel. Auch über diese Vortragsreihe werden wir rechtzeitig näheres auf unserer Homepage veröffentlichen.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
ABLAUFPLAN für 2005 (Stand Februar):
Februar/März: Vermessungsarbeiten, Beginn der Baumfällarbeiten und Entfernung von Unterwuchs.
 April: Einrichtung der Grabung.
Mai: Beginn der Grabung.
Oktober: Ende der Grabung für 2005.
Zum Ende der Grabungen, sowie in den Sommermonaten sind Führungen zur Ruine geplant, näheres in nächster Zeit hier auf der Seite.
Es wird vermessen: Die Vermessungen werden von Frau Dipl.-Ing. Maja Thede in enger Zusammenarbeit mit dem Westfälischen Museum für Archäologie, Amt für Bodendenkmalpflege, Referat Mittelalter und Neuzeit und dem Lippischen Landesmuseum Detmold durchgeführt. Herr Dr. Bergmann vom Westfälischen Museum für Archäologie, Referat Mittelalter und Neuzeit hat die Vorkartierung der Gesamtanlage einschließlich angrenzende Flächen fast abgeschlossen. Diese Vorkartierung, wir hatten verschiedene Ortstermine, ist Grundlage für die Neuvermessung der Falkenburg.
Für die Vermessung werden die Wintermonate 2004/2005 genutzt, d.h. erste Arbeiten erfolgen noch Ende 2004 und der Abschluss wird im 1. Quartal 2005 sein. Je nachdem wie die Wetterlage mitspielt.
Mit der Neuvermessung soll der aktuelle Denkmalbestand festgehalten und dokumentiert werden.
Es wird erfolgen:
- Grundlagenvermessung
- Erfassung der Geländeform sowie Wall- und Grabenanlagen
- Erfassung des Restmauerwerkes
- Photogrammetrische Aufnahmen und Auswertungen des heute noch vorhandenen Mauerwerkes.
Nach der archäologischen Untersuchung, die nach heutiger Planung im Mai 2005 beginnen wird, sollen die dabei gewonnenen neuen Erkenntnisse in den Vermessungsplan mit ergänzt werden. Durch die archäologische Untersuchung wird sich der Mauerbestand sicherlich deutlich erhöhen und es wird ein weitaus umfangreicheres Bild für die Vermessung und auch für die Interpretation der Burganlage geben.
Die auf diesem Wege zusätzlich gewonnenen Erkenntnisse und die genaue Neuvermessung sind u.a. als Grundlagen für ein 3D-Modell der Burg zu sehen. Mit solch einem Modell wird die Vermittlung der ehemaligen Situation auf der Burg wesentlich erleichtert.
Die Vermessung selbst ist durch die finanzielle Beteiligung der Altertumskommission für Westfalen (AK) abgedeckt. Die notwendigen Mittel stehen zur Verfügung. Die AK ist gerade im Bereich der Burgenforschung sehr aktiv und unterstützt alle Maßnahmen die dem weiteren Schutz der archäologischen Hinterlassenschaften dienen.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
05.12.04
Die Beitrittserklärung zu unserem Verein, sowie die Satzung gibt es jetzt zum herunterladen auf unserer Seite. 
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Die mittelalterliche Musikgruppe “Duivelspack” gibt ein Konzert zugunsten unseres Vereins. Das Duivelspack spielt Sauf- und Rauflieder, so wie liebliche Balladen aus einhundert Jahrzehnten. Die drei Detmolder Musiker spielen europaweit auf Mittelaltermärkten, Ritterturnieren und Festbanketten und sind für ihren klaren, dreistimmigen Gesang ebenso bekannt, wie für ihren hintergründig-skurrilen Humor. Das Konzert ist am
Samstag, dem 11.12.2004 um 19.30 Uhr
im Kommunikationszentrum der Sparkasse Detmold , Bielefelder Strasse 2
Der Eintritt kostet 12 Euro, ermäßigt 8 Euro. Die Einnahmen kommen unserer Vereinsarbeit zugute. Wir würden uns freuen, Sie und Ihre Freunde zu dem Konzert begrüßen zu können.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Wir möchten Sie zu einer ersten Informationsveranstaltung einladen. Sie findet statt am
Montag, 13. September 2004, 19.30 Uhr
in der Kirche in Detmold-Berlebeck.
Vorstand und Kuratorium möchten Ihnen den Stand der Planungen und konkrete Fördermöglichkeiten vorstellen. Über Ihr Kommen würden wir uns sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen
Arne Heger       Stephan Prinz zur Lippe
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
25.06.04
Der Verein hat sich in der Ruine der Falkenburg gegründet, nun können wir anfangen zu arbeiten.
Ein weiteres Stück des Bergfriedes ist nach der stürmischen vergangenen Nacht eingestürzt und unzählige Steine sind den Berg herunter gerollt. Es wird wirklich Zeit...
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
http://www.lz-online.de/_em_daten/_lz/2010/11/03/101103_2155_dt_falkenburg_2.jpghttp://www.lz-online.de/_em_daten/_lz/2010/11/03/101103_2155_dt_falkenburg_2.jpgHerunterladen.htmlmailto:terminabsprache@falkenburg-lippe.demailto:terminabsprache@die-falkenburg.deGedichte.htmlmailto:kontakt@falkenburg-lippe.de?subject=Lieder,%20GEdichte.%20Texte%20zur%20Falkenburgmailto:kontakt@falkenburg-lippe.dehttp://www.falkenburg-lippe.dehttp://www.die-falkenburg.deFotos.htmlFotos.htmlhttp://www.lwl.org/LWL/Kultur/Aufruhrhttp://www.archeol.de/2009/09/archaeologische-ausgrabung-an-der-falkenburg-in-detmold/Fuhrungen.htmlhttp://www.landes-zeitung.de/portal/lokales/lz-heute_Falkenburg-Hier-ist-das-heutige-Lippe-geboren-_arid,168953.html#http://www.landes-zeitung.de/portal/lokales/lz-heute_Falkenburg-Hier-ist-das-heutige-Lippe-geboren-_arid,168953.html#mailto:kontakt@falkenburg-lippe.de?subject=GEschichten%20und%20ErinnerungenErinnerungen.htmlhttp://www.falkenburg-lippe.de/Veranstaltungen/veranstaltungen.htmlhttp://www.falkenburg-lippe.de/Veranstaltungen/veranstaltungen.htmlhttp://www.duivelspack.de/http://www.sparkasse-detmold.de/shapeimage_1_link_0shapeimage_1_link_1shapeimage_1_link_2shapeimage_1_link_3shapeimage_1_link_4shapeimage_1_link_5shapeimage_1_link_6shapeimage_1_link_7shapeimage_1_link_8shapeimage_1_link_9shapeimage_1_link_10shapeimage_1_link_11shapeimage_1_link_12shapeimage_1_link_13shapeimage_1_link_14shapeimage_1_link_15shapeimage_1_link_16shapeimage_1_link_17shapeimage_1_link_18shapeimage_1_link_19shapeimage_1_link_20shapeimage_1_link_21shapeimage_1_link_22